Grauer Star (Katarakt) – Wenn die Welt langsam verblasst

Was Sie über den Grauen Star wissen sollten

Der Graue Star – auch als Katarakt bekannt – war früher eine der häufigsten Ursachen für Erblindung. Doch heute kann er durch einen kleinen, ambulanten Eingriff effektiv behandelt werden. Was genau hinter dem Grauen Star steckt, wie er sich bemerkbar macht und warum regelmäßige Sehanalysen so wichtig sind, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Was ist der Graue Star?

Der Graue Star ist eine natürliche Trübung der Augenlinse, die das Sehvermögen schrittweise einschränkt. Unsere Augenlinse verliert mit den Jahren allmählich ihre Transparenz – ein Prozess, der zunächst unbemerkt bleibt. Erst wenn die Trübung so stark ist, dass sie das Sehen beeinträchtigt, spricht man von einem Katarakt.

Die häufigste Form ist der Alterskatarakt, der meist ab dem 75. Lebensjahr auftritt und für rund 90 % aller Fälle verantwortlich ist.

Ursachen: Warum entsteht ein Katarakt?

Neben dem natürlichen Alterungsprozess gibt es weitere Faktoren, die das Risiko für eine frühzeitige Linsentrübung erhöhen:

  • Genetische Veranlagung – In manchen Familien tritt der Graue Star früher auf.
  • Medikamente – Langfristige Einnahme von Kortison kann die Linsentrübung beschleunigen.
  • Allgemeinerkrankungen – Besonders Diabetes mellitus kann das Risiko erhöhen.
  • UV-Strahlung – Intensive Sonneneinstrahlung ohne Schutz kann den Alterungsprozess der Linse beschleunigen.

Tipp: Eine hochwertige Sonnenbrille mit UV-Schutz kann helfen, die Augen zu schützen!

 

Symptome: Woran erkennt man den Grauen Star?

Ein Katarakt entwickelt sich schleichend. Typische Anzeichen sind:

✔️ Verschwommenes Sehen wie durch eine beschlagene Scheibe
✔️ Erhöhte Blendempfindlichkeit – z. B. durch Sonnenlicht oder Scheinwerfer im Straßenverkehr
✔️ Schwierigkeiten beim Sehen bei Dämmerung und Nacht
✔️ Nachlassende Farb- und Kontrastwahrnehmung – Farben wirken blasser
✔️ Starke Veränderung der Sehstärke – häufiger Wechsel der Brillengläser

Viele Betroffene merken die Veränderungen erst spät, weil sich das Gehirn lange an das schlechter werdende Sehen anpasst.

Grauer Star vs. Grüner Star – der Unterschied

Häufig wird der Graue Star mit dem Grünen Star (Glaukom) verwechselt, doch es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche Augenerkrankungen:

  • Grauer Star (Katarakt): Trübung der Augenlinse, gut behandelbar durch eine Operation
  • Grüner Star (Glaukom): Erkrankung des Sehnervs, oft mit erhöhtem Augeninnendruck verbunden, kann unbehandelt zur Erblindung führen

Während der Graue Star mit einer einfachen Linsenoperation behoben werden kann, erfordert der Grüne Star eine lebenslange Behandlung.

Wie wird der Graue Star festgestellt?

Bei Füller Optic prüfen wir im Rahmen unserer Sehanalyse, ob Hinweise auf einen Grauen Star vorliegen. Die Analyse umfasst:

🔍 Detaillierte Anamnese – Abfrage typischer Symptome
🔍 Sehschärfenprüfung – Ermittlung der aktuellen Sehstärke und Kontrastwahrnehmung
🔍 Spaltlampenuntersuchung – Inspektion der Augenlinse auf Trübungen

Diese Untersuchungen helfen dabei, einen möglichen Katarakt frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls einen Besuch beim Augenarzt zu empfehlen.

Wann ist eine Operation notwendig?

Ein Grauer Star muss nicht sofort behandelt werden. Solange der Alltag nicht beeinträchtigt ist, reicht es, das Sehvermögen regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Ist die Sehqualität jedoch so stark eingeschränkt, dass Lesen, Autofahren oder Fernsehen schwerfallen, kann eine ambulante Katarakt-Operation helfen. Dabei wird die getrübte Linse entfernt und durch eine künstliche Linse ersetzt – ein Routineeingriff mit sehr hoher Erfolgsquote.

Unser Tipp: Alle 2 Jahre zur Sehanalyse!

Ein Grauer Star entwickelt sich oft über Jahre hinweg. Durch regelmäßige Sehanalysen alle zwei Jahre können wir frühzeitig Veränderungen feststellen und Ihnen die bestmögliche Beratung bieten.

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Grauer Star: Was Sie wissen sollten

Trübes Sehen, Blendempfindlichkeit oder häufige Brillenwechsel? Dahinter kann ein Grauer Star stecken! Die altersbedingte Trübung der Augenlinse entwickelt sich langsam und wird daher oft erst spät bemerkt – ist aber gut behandelbar.
Regelmäßige Sehanalysen helfen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu handeln. Ein ambulanter Routineeingriff ersetzt die getrübte Linse durch eine künstliche – schnell, sicher und effektiv.
Was viele nicht wissen: Auch Medikamente, UV-Strahlung oder Diabetes können die Entstehung begünstigen.

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